94 Gründer schaffen 1068 Arbeitsplätze

  • Martin

Großes und starkes Bewerberfeld beim Hessischen Gründerpreis
Südhessen und Rhein-Main-Gebiet dominieren / 36 Halbfinalisten aus 94 Bewerbungen ausgewählt

Die Beteiligung am Hessischen Gründerpreis ist weiterhin auf sehr hohem Niveau und die Qualität der teilnehmenden Jungunternehmen, gemessen an der Zahl der Arbeitsplätze, ebenso. 94 Gründerinnen und Gründer haben sich bis zum Ende der Frist am 21. August für die Teilnahme am Preis beworben, das sind beinahe ebensoviele wie im Jahr zuvor (96) und nur knapp unter dem Allzeitrekord von 97 Bewerbungen, der 2013 erreicht worden war. Auch die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze ist in diesem Jahr wieder sehr hoch: 1068 Menschen haben bei den 96 jungen Unternehmen Arbeit gefunden. Allerdings ist die Zahl der Vollzeitstellen (372) in diesem Jahr gegenüber 2016 (542) deutlich gesunken. 115 Menschen arbeiteten bei den 94 Bewerbern 2017 in Teilzeit (2016: 148). Auch die Zahl der als Aushilfen oder im Minijob beschäftigten Mitarbeiter ist leicht gesunken von 193 auf 170 Arbeitsplätzen, die der Auszubildenden hat sich von 30 auf 15 halbiert. Kräftig angestiegen ist hingegen der Einsatz von Freiberuflern: 396 fanden bei den aktuellen Bewerbern Arbeit, im Vorjahr waren es nur 203. „Ob Vollzeit, Teilzeit oder Freiberufler: Die jungen hessischen Unternehmen, die Gründerinnen und Gründer geben Menschen Arbeit. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt beim Hessischen Gründerpreis“, sagte die Projektleiterin der Gründertage Hessen, Elisabeth Neumann. „Im Durchschnitt beschäftigte jedes der 94 Unternehmen, die sich dieses Jahr beworben haben, 11,3 Menschen, dieser Wert liegt nur knapp unter dem des Vorjahres, als es 11,6 Beschäftigte je Jungunternehmen waren. Diese hohe Zahl ist ein Beleg für die Qualität der Unternehmen, die sich um den Preis bewerben, denn nur wenn das eigene Geschäft bereits läuft, können Mitarbeiter eingestellt werden.“ Der Hessische Gründerpreis hebt sich von den meisten anderen Preisen für Existenzgründer dadurch ab, dass er nur Unternehmen auszeichnet, die bereits erfolgreich am Markt agieren. Nicht preiswürdig sind dagegen bloße Konzepte oder Businesspläne.

In der regionalen Verteilung der Bewerber ist wie bereits 2016 das Rhein-Main-Gebiet deutlich vorne: 42 Bewerbungen kommen aus dieser Region. Stark aufgeholt hat Südhessen, von dort haben sich 25 Unternehmen beworben, mehr als doppelt so viele wie 2016 (12). Die hessischen Gründertage finden dieses Jahr in Darmstadt statt, wo der Preis auch am 1. November von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und weiteren Laudatoren verliehen wird. Nordhessen ist bei der Zahl der Bewerber in diesem Jahr auf Platz drei abgerutscht, nur elf Unternehmen haben ihre Unterlagen eingereicht (2016: 24). Die Beteiligung aus dem Westen und dem Osten des Bundeslandes war in etwa vergleichbar mit der des Vorjahres: sechs Bewerbungen aus dem Osten (2016: 7) und neun aus dem Westen (2016: 13). Auffällig ist, dass alle neun Bewerbungen aus dem westlichen Teil Hessens aus der Landeshauptstadt Wiesbaden kamen und somit eigentlich auch zum Rhein-Main-Gebiet gezählt werden könnten, die Kreise Rheingau-Taunus sowie Limburg-Weilburg hingegen überhaupt nicht vertreten sind.

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Pressemitteilung "94 Gründer schaffen 1068 Arbeitsplätze" | PDF | ca. 0,3MB

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