Mehr als nur Umsatz und Gewinn

Unternehmer und Gründer diskutieren über nachhaltige Geschäfte

„Kaffee ist heute weltweit auf Platz 2 der meistverkauften Waren und nach Erdöl das wichtigste Exportgut. Aber aus dem Verlangen heraus, Kaffee den Massen zugänglich zu machen, haben wir die Qualität für mehr Quantität und Intransparenz geopfert“, sagt Sebastian Schulz. „Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Qualität, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung beim Kaffeeverkauf miteinander in Einklang zu bringen. Mit dem Ziel die Vielfalt dieser einzigartigen Bohnen für jedermann transparent zugänglich zu machen.“ Der 28 Jahre alte Schulz ist aufgewachsen im Wiesbadener Kaffeehaus Maldaner, heute das 1. Original Wiener Kaffeehaus Deutschlands. „Hier habe ich schon früh Kaffee lieben und schätzen gelernt. Der Wunsch eine Micro-Kaffeerösterei aufzubauen, wuchs in den letzten Jahren, als ich entlang der gesamten Wertschöpfungskette entdecken durfte, wie vielseitig Kaffee sein kann und dass er zu den aromatischsten Lebensmitteln unserer Welt zählt“, erzählt der Gründer und Halbfinalist beim Hessischen Gründerpreis.

In diesem Jahr gibt es in dem Wettbewerb erstmals die Kategorie „Gesellschaftliche Verantwortung“ für Unternehmen, die Verantwortung unternehmen. Die Kategorie hat sich aus der vorherigen „Geschaffene Arbeitsplätze“ entwickelt. Schulz diskutierte am Donnerstag, 13. September, von 19 bis 22 Uhr, auf Einladung der Gründertage Hessen und in Kooperation mit hr-Info auf der Veranstaltung „Wert(e)getriebenes Unternehmertum“ im Wiesbadener Gründerzentrum StartWerk-A über Nachhaltigkeit und Unternehmertum. Professor Dr. Klaus-Michael Ahrend war auch auf dem Podium, nachdem er zuvor als Redner Input zum Thema „Nachhaltigkeit als unternehmerische Chance“ gab. Ahrend ist Vorstandsmitglied der HEAG Holding AG aus Darmstadt, in deren Geschäftsmodell Nachhaltigkeit ein wichtiges Element ist, und Autor des Praxishandbuches „Geschäftsmodell Nachhaltigkeit“. „Nachhaltigkeit ist mehr als eine gesellschaftliche Anforderung oder eine philanthropische Erwägung. Vielmehr verstehe ich ökologische und soziale Innovationen als unternehmerische Chance für Gründer und etablierte Unternehmen. Diese Botschaft motiviert mich und ich finde es sehr sinnvoll, sie mit vielen Menschen zu teilen. Jede Gründung kann einen Beitrag leisten“, so Professor Ahrend.

Samuel Waldeck organisiert zusammen mit seinem Bruder Carsten von Nordhessen aus die Produktion fairer Smartphones und Tablets. Ihr Unternehmen Shift ist ebenfalls Halbfinalist beim Hessischen Gründerpreis. „Wir haben uns eine möglichst nachhaltige und faire Produktion zur Aufgabe gemacht. Die ersten Modelle unseres Shiftphones haben wir noch in einer externen Fertigung montieren lassen. [...]

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Pressemitteilung: "Mehr als nur Umsatz und Gewinn"
Veröffentlichungsdatum: 14.09.2018
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Bildmaterial (s.u.): "Veranstaltung »Wert(e)getriebener Unternehmergeist« im Rahmen der Hessischen Gründertage"
Veröffentlichungsdatum: 14.09.2018
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