Halbfinalist 2018

TimeLeapVR

Kunstwerke in Virtual Reality begehbar machen

TimeLeapVR

Firma / Bewerber

TimeLeapVR | Hölgert, Wedler, Gödde

Ort

Frankfurt

Kategorie

Gründung aus der Hochschule

Homepage

www.timeleapvr.de

Kurzbeschreibung

Mithilfe von Virtual Reality hauchen wir historischen Kunstgemälden Leben ein und machen sie für Museeums- und Galleriebesucher in 360° begeh- und erfahrbar. Obwohl einige Museen mit AR / VR experimentieren (z.B. das Städel in Frankfurt) gibt es so etwas wie TimeLeapVR in Deutschland bislang noch nicht.
Ganz konkret: wir werden von Museen/ Kunstgallerien etc. beauftragt, eines oder mehrere ihrer Gemälde in VR umzusetzen. Unser Team evaluiert das Gemälde, entwickelt ein Interaktions-Konzept, spricht sich mit dem Kunden ab und entwickelt dann mit unserem Team von Developern die VR Experience. Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt uns dabei, den Gestaltung- und Produktionsprozess günstiger und schneller zu gestalten. Wir stellen dem Kunden die Hardware (VR-Brille, PC) und Know-how. Jeder Auftrag ist jedoch ganz individuell zu betrachten, da die Anforderungen sehr unterschiedlich sein können.
Etwas ausführlicher: TimeLeapVR erschafft durch das Zusammenspiel von Virtual Reality und informativer Narration eine einzigartige Form der modernen Kunsterfahrung. Die virtuelle Reise in vergangene Epochen, zu fremden Kulturen oder historischen Ereignissen eröffnet dabei neuartige Formen der Wissensvermittlung. Im Sinne des gegenwärtigen Edutainments verbindet TimeLeapVR Bildung und Unterhaltung, macht die Betrachtenden zu Beteiligten in einer Welt der Kunst und Kultur. Die Besucher können sich nicht nur in 360° im Gemälde umschauen, sondern auch durch das Gemälde laufen und mit den Menschen und Elementen im Gemälde interagieren. Die Gemälde sind nicht "starr", sondern die Elemente bewegen sich, wie in einem Film oder interaktiven Spiel.
Ein Beispiel: Man steht auf dem Alten Postdamer Marktplatz des Kunstgemäldes "Market in the Alter Markt" von Carl Christian Baron. Zwei Frauen unterhalten sich; man vernimmt anfangs nur ein Genuschel. Nähert man sich Ihnen Stück für Stück nun in der virtuellen Realität, so hört man die Stimmen immer klarer und deutlicher werden – sie sprechen über den Künstler Carl Christian Baron. Steht man vor schlussendlich vor Ihnen, so schauen Sie einen an und sprechen direkt zu einem – es fühlt sich an, als wäre man wirklich dort, auf diesem Marktplatz in 1772. Alle Informationen, die normalerweise über die kleinen Zettel der Gemäldebeschreibung, welche in Museen unter oder neben den Kunstgemälden hängen, vermittelt werden, werden dem Besucher bei TimeLeapVR aktiv über Storytelling nähergebracht. Er entdeckt die Informationen quasi selbst explorativ auf eigene Faust – und wird nach Beendigung der VR-Erfahrung das eigentliche Gemälde mit ganz anderen Augen sehen.
TimeLeapVR Logo
TimeLeapVR aus Frankfurt macht Kunst mit Hilfe von Virtual Reality erlebbar

Die Geschichte

Die Idee bekamen wir tatsächlich in einem Frankfurter Museum, als ein Jugendlicher vor uns, welcher offensichtlich von seinen Eltern genötigt wurde mitzukommen, genervt fragte, warum historische Gemälde eigentlich so langweilig sein müssen.
Ja, warum eigentlich? üie wäre es denn, wenn er sich auf eine Tasse Tee mit Da Vinci treffen könnte? Oder mit der Mona Lisa einen kleinen Plausch abhalten? Zusammen mit dem Wanderer über dem Nebelmeer in die Ferne schauen? Mithilfe von Virtual Reality hauchen wir historischen Kunstwerken Leben ein und machen sie "begehbar". TimeLeapVR möchte die Geschichte im Meisterwerk erfahrbar machen.
TimeLeapVR durchbricht die Distanz zwischen Kunstwerk und Betrachter
Carolin, Julian und Michael